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Nationalparks in Kansas und Oklahoma

Yellowstone, Grand Canyon oder Yosemite – wer kennt sie nicht, die berühmtesten Nationalparks der USA? Seit 1872 mit dem Yellowstone National Park zum ersten Mal auf der Welt ein großes Areal unter Naturschutz und damit staatliche Aufsicht gestellt wurde, hat sich bis heute die Zahl der Nationalparks in den USA auf 59 vergrößert. Von rund 9,8 Mio. qkm US-Landfläche sind immerhin fast 2,6 Mio. qkm als „Public Land“ ausgewiesen, d.h. über ein Viertel ist öffentliches, und damit zumeist unter Schutz gestelltes Land. Im Westen der USA sind es sogar fast zwei Drittel der Landfläche.

Seit 1916 unterstehen rund 320.000 qkm direkt dem staatlichen National Park Service (NPS). Insgesamt 298 „Units“, Schutzgebiete, betreut der NPS und das sind nicht nur Nationalparks, sondern auch National Historical Parks und Sites, National Monuments und Memorials, Battlefields und Military Parks, National Preserves und Recreation Areas, National Seashores und Lakeshores, Reserves und Parkways.

Sowohl in Kansas als auch in Oklahoma gibt es solche vom NPS betreuten Gebiete, wobei es sich bei der Mehrzahl um historische Denkmäler handelt, die an die bewegte Geschichte der Region erinnern.

Nationalparks in Kansas

Die 1992 als Gedenkstätte eingerichtete Monroe Elementary School erinnern an ein Gesetz von 1954, mit dem die Rassentrennung in öffentlichen Schulen der USA beendet wurde.

Zwischen den 1840er und 1870er Jahren, den Jahrzehnten vor dem Bau der ersten Überlandeisenbahn, zogen unzählige Abenteurer und Siedler auf diesen beiden Trecks ins „Gelobte Land“. Ausgangspunkt war das kleine Städtchen Independence, im Osten des Großraums Kansas City gelegen. Beide Trails führen auf eine gemeinsamen Route durch Kansas Richtung Westen.

Der 1859 errichtete Militärposten diente als Schutz der Reisenden auf dem Santa Fe Trail (s. unten). Das Fort zählt zu den besterhaltenen aus der Zeit des „Wilden Westens“.

Anders als Fort Larned sollte das 1842 eingerichtete Fort Scott den Frieden mit den Indianern sicherstellen.

Die wegweisende Forschungs- und Friedens-Expedition der beiden Offiziere Meriwether Lewis und William Clark, 1804–1806, führte von St. Louis durch den Nordwesten und passierte auch das spätere Kansas.

Diese Gedenkstätte erinnert an die erste Siedlung im Westen, die 1877 von befreiten Sklaven gegründet worden war.

Der Pony Express, ein von wagemutigen Reitern wie Buffalo Bill Cody betriebener Botendienst zwischen Missouri, Kansas und Kalifornien, war zwar nur zwischen April 1860 und Oktober 1861 in Funktion, ist heute aber eine Legende.

Die zwischen 1821 und den 1870er Jahren genutzte Route zwischen Missouri, Kansas und dem einst mexikanischen Santa Fe in New Mexico gilt als erste Handelsroute in den Westen und zugleich als eine der bedeutendsten des 19. Jahrhunderts.

In den Flint Hills, im Osten von Kansas, wurde ein über 44 qkm großes Stück Hochgrasprärie unter Naturschutz gestellt. Inzwischen sind auch die einstigen Herren der Prärie, die Bison, zurückgekehrt.

Nationalparks in Oklahoma

Am Fuße der Arbuckle Mountains wurde um den Lake of the Arbuckles ein 4 ha großer Naherholungsgebiet eingerichtet. Der Name ehrt die hier siedelnden Chickasaw-Indianer, die das Land zur Verfügung gestellt haben.

Mitten in Oklahoma City erinnert eine eindrucksvolle Parkanlage und ein Museum an den 19. April 1995. Damals wurde durch ein Bombenattentat Rechtsradikaler das hier befindliche Alfred P. Murrah Federal Building zerstört. 168 Menschen kamen dabei ums Leben.

Die bedeutende Handelsroute aus dem 19. Jahrhundert zwischen dem US-Osten und Mexiko bzw. den westlichen Territorien (s. oben) querte auch den Westen des späteren Oklahoma.

Dieser Trail erinnert an ein dunkles Kapitel der US-Geschichte: In den 1830ern wurden die „Fünf zivilisierten Stämme“ (Cherokee, Chickasaw, Creek, Choctaw und Seminole) mit Gewalt aus ihrer Heimat im Südosten vertrieben und in Oklahoma neu angesiedelt. Zehntausende kamen auf dem Weg um.

Auch diese Gedenkstätte erinnern an ein trauriges Ereignis: Am 27. November 1868 überfiel im Morgengrauen die 7. US-Cavalry unter George A. Custer ein Dorf friedlicher Cheyenne-Indianer und richtete ein Massaker an. Etwa 30 Indianer, zumeist Frauen, fanden den Tod. Die Cheyenne vergaben Custer diesen Überfall nie und waren maßgeblich an seiner Vernichtung im Juni 1876 in der Schlacht am Little Bighorn River (Montana) beteiligt.

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